Hunderassen: Die englische Bulldogge Merkmale Ursprung und Wissenswertes

Ist von der englischen Bulldogge die Rede, so sind nicht alle Menschen von ihr gleichermaßen angetan. Es ist vor allem das Aussehen des Tieres, was abschreckt. Und dies ist auch nicht verwunderlich, denn die englische Bulldogge in der Tat etwas Furcht einflößend. Dies liegt vor allem an ihrem massigen Körper, der Kraft und Mut gleichermaßen ausstrahlt. Dennoch ist die liebenswürdige englische Bulldogge ein loyaler und treuer Begleiter, der ebenso für seinen Besitzer da ist, wie natürlich auch umgekehrt.

Die englische Bulldogge kennzeichnet sich durch einen massigen und untersetzten Körper aus. Dabei ist charakteristisch, dass der vordere Teil des Tierkörpers viel breiter ist, als der hintere. Ein weiteres Merkmal, an welchem die englische Bulldogge gut zu erkennen ist, ist ihr breiter Kopf mit der kurzen Schnauze.

Bei der englischen Bulldogge muss der Hundehalter ein großes Augenmerk auf die Fütterung legen. Auch wenn diese Hunderasse sich viel bewegt, funktioniert die Fettverbrennung nicht immer gut. Dies liegt daran, dass der Hund zumeist mehr frisst, als er später durch regelmäßige Bewegung verbrennt. Hinsichtlich des Fells zeichnet sich die englische Bulldogge durch ein glattes, dichtes und kurzes Haar aus. Bei einigen Tieren ist ein rotbrauner Schimmer im Bereich des Rückens zu entdecken. Pfoten, Bauch und Brust hingegen sind weiß. Der englische Vierbeiner ist ein richtiger Familienhund. Er verträgt sich besonders gut mit Kindern und versteht es dabei, wachsam und zuverlässig zu sein.

Der Ursprung der Hunderasse

Die englische Bulldogge kann auf eine lange Geschichte und Tradition zurückblicken. Es wird vermutet, dass die Ursprünge der Vierbeiner bereits im 6. Jahrhundert vor Christus zu finden sind. Seinerzeit wurden in Großbritannien Molosser mit englischen Doggen gekreuzt. Wirklich erwähnt wurde die englische Bulldogge jedoch erstmals im 13. Jahrhundert. Ihren heutigen Namen trägt sie erst seit dem 17. Jahrhundert.

Im Gegensatz zum heutigen friedlichen Erscheinungsbild wurde die englische Bulldogge im späten Mittelalter zum Kampfhund herangezüchtet, denn damals mussten es die Tiere vor allem mit Bullen aufnehmen. Als die Hundekämpfe in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein jähes Ende fanden, drohte die Hunderasse auszusterben. Da sich in Großbritannien jedoch Klubs und Vereine zur Erhaltung der englischen Bulldogge gründeten, konnte die Rasse vor dem Aussterben bewahrt werden.

Tipps für die Ernährung der englischen Bulldogge

Wie oben bereits erwähnt, ist auf die Ernährung der englischen Bulldogge besonders gut zu achten. Englische Bulldoggen sind mit einem natürlichen Jagdinstinkt ausgestattet und genau aus diesem Grund ist es ihnen leider nicht vergönnt, auf natürliche Art und Weise satt zu werden. Es obliegt daher stets dem Hundehalter, zu kontrollieren, dass die mit der Nahrung aufgenommenen Kalorien auch wieder verbrannt werden. Eine ausgewogene Mischung aus beispielsweise 200 Gramm Fleisch und 100 Gramm Reis ist vollkommen ausreichend, um eine ausgewachsene englische Bulldogge angemessen zu ernähren. Daneben sind für den gesunden Knochenbau Gemüse und Mineralstoffe zum Futter zu reichen.

Bildquelle: pixabay.com; Public Domain CC0

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