Mit dem Hund auf Reisen

Wie die persönlich schönste Urlaubsreise aussieht, kann kaum unterschiedlicher sein. Viele Menschen lieben es, in der Ferienzeit ins angrenzende Ausland zu reisen, andere zieht es an die deutsche Nord- oder Ostseeküste und wieder andere bevorzugen es, eine sogenannte Fernreise anzutreten.

Ganz anders sieht die Urlaubsplanung jedoch meist aus, wenn der Hund mitfahren soll oder muss. Hier ist es nötig, besondere Regeln und Richtlinien zu beachten, damit auch hier eine für alle Seiten (Hund und Mensch) entspannte Reise angetreten werden kann. Wer mit dem Hund verreisen will, der wählt häufig eine Reise mit einem Ziel innerhalb Deutschlands, Dänemarks, Österreichs oder der Schweiz. Dies hat zum einen den Grund, dass die Reise mit dem eigenen Auto angetreten werden kann, zum anderen ist das Klima der zuvor genannten Länder angenehm auch für den Hund. Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, richten die Deutschen ihre Urlaubspläne explizit nach dem mitreisenden Vierbeiner. Unter südlicher Sonne würde das Tier unnötig leiden und ein Tag am Strand ist für den Hund in der Regel eine Quälerei. Das möchte meist kein Hundebesitzer und so wird der Urlaub entsprechend auch auf den Hund ausgerichtet.

Wer doch nicht auf die Fernreise mit Hund verzichten möchte, dem muss klar sein, dass er den Dalmatiner, den Schäferhund oder den Rottweiler nicht mit ins Flugzeug nehmen darf. Selbst wenn noch freie Plätze im Flieger zur Verfügung stehen, darf das Tier nicht mit ins Innere genommen werden. Der Hund muss, ähnlich eines Gepäckstückes, zuvor abgegeben werden und wird in sogenannte kleine Gitterboxen geführt. Diese Boxen gelten als Fracht, sodass der Hund, genau wie jedes andere Gepäckstück, im Rumpf des Flugzeuges mitreisen muss. Für viele Hundebesitzer ist dies ein derart trauriger Anblick, sodass auf diese Art des Reisens schlichtweg einfach verzichtet wird. Urlaub mit Hund sollte stets so geplant werden, dass es dem Tier zum einen nicht an Auslauf mangelt, dass ähnliche klimatische Verhältnisse am Urlaubsort herrschen und dass auch das Futter entsprechend weitergeben werden kann, wie zuhause. Nur so ist gewährleistet, dass sich auch der Hund am Urlaubsort entspannen kann und nicht permanentem Stress ausgesetzt ist.

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